AUFBRUCH-UMBRUCH-ICH - Bärbel C. Heiland, Heilpraktikerin für Psychotherapie

AUTISMUS - was ist das?

Das ICD-10 (International Classification of Deseas, herausgegeben von der Welt-gesundheitsorganisation - der neue ICD11 erscheint voraussichtlich nächstes Jahr und spricht dann nur noch von einer Autismusspektrumstörung in leichter, mittlerer, schwerer Ausprägung) definiert die Autismusspektrumstörung (ASS), die u. a. den frühkindlichen Autismus, den atypischen Autismus, den hoch funktionalen Autismus und den Asperger-Autismus umfasst, als angeborene tiefgreifende Entwicklungsstörung mit oder ohne Intelligenzminderung, teilweise auch verbunden mit Hochbegabung. An den Ursachen wird noch geforscht, wobei jetzt genetische Komponenten und diverse Trigger wie Umweltgifte, Medikamente uvm. diskutiert werden.  Zu den Merkmalen der Störung gehören qualitative Auffälligkeiten der gegenseitigen sozialen Interaktion, der Kommunikation (und Sprache) sowie begrenzte, repetitive und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten.

Der frühkindliche Autismus wird zumeist in den ersten drei Lebensjahren durch Kinder- und Jugendpsychiater oder Autismusspezialambulanzen diagnostiziert. Asperger-Autismus wird jedoch im Durchschnitt erst im Alter von 10 - 12 Jahren erkannt.
ASS gilt als unheilbar, so dass die Beeinträchtigungen durch Therapien abgeschwächt, teilweise auch kompensiert und somit die Lebensqualität der Betroffenen gesteigert werden kann.



* AUTISMUS-Begleitung für Eltern

Eine Diagnose des eigenen Kindes aus dem Autismus-Spektrum erleichtert einerseits, weil es das "Anderssein" und somit die vielen Auffälligkeiten, Ungereimtheiten und Probleme endlich erklärt. Andererseits wird der Alltag weitgehend durch das autistische Kind bestimmt, weil seine Wahrnehmungsverarbeitung, sein Verhalten und seine Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen. Damit fällt nicht nur das Kind, sondern die ganze Familie auf und wird mit Vorwürfen, Ratschlägen, auch Anfeindungen konfrontiert. Zudem werden die Lebenspläne und Erwartungen sowohl an das Kind als auch an sich selbst in Frage gestellt und viele Emotionen (wie Schuldgefühle, Wut, Trauer, Angst u.v.m.) müssen bewältigt werden.
Hier ist eine einfühlsame (therapeutische) Begleitung im geschützten Raum sinnvoll, um die vielen auftauchenden Fragen, Emotionen und Ängste sortieren und strukturiert bearbeiten und das zukünftige "autistische" Leben als Herausforderung annehmen zu können.Auch die Fülle an Informationen zu Therapie- und Strukturierungs-methoden und sonstigen Unterstützungsmöglichkeiten  für das Kind können sortiert werden, um eine bestmögliche Entscheidung zu treffen.


* AUTISMUS-Begleitung für (fast) erwachsene Asperger-/HF-
  Autistinnen und Autisten

Trotz guter Therapien und Unterstützungen im Kindes- und Jugendalter bleibt die Diagnose Asperger-Autismus ein Leben lang bestehen und es treten immer mal wieder Probleme oder auch Fragen auf, die eine (therapeutische) Begleitung sinnvoll erscheinen lassen. Ich begleite hier gerne Asperger-Autistinnen und -Autisten auf ihrem Weg in ein eigenständiges, möglichst erfülltes Leben.Viele Asperger-Autistinnen und -Autisten werden oft erst im Erwach-senenalter korrekt diagnostiziert und konnten deshalb nicht von adäquaten Therapien bzw. Unterstützungen im Kindes- und Jugendalter profitieren und möchten deshalb jetzt an einigen Schwächen/Defiziten arbeiten oder lernen mit für sie schwierigen Situationen besser umgehen zu können. In einem unverbindlichen Erstgespräch können beide Seiten klären, ob sie miteinander arbeiten können und möchten.

* Coaching
Im Autismus-Bereich definieren die Klienten, (fast) erwachsene Autistinnen und Autisten oder/und deren Lebenspartner sowie Eltern autistischer Kinder, individuell die Bereiche, die ein Coaching erfor-dern.
Art, Umfang und Personenkreis, der einbezogen wird, wird individuell im Erstgespräch festgelegt und im Lauf des Coachings angepasst. Wenn erforderlich, können therapeutische Einzelsitzungen eingegliedert werden. 
Hier kann auch zwischen den persönlichen Terminen ein Coaching mittels Kontakt per Telefon, E-Mail, SMS oder WhatsApp (nur nach ausdrücklichem, explizitem Klientenwunsch wegen Datenschutz!) erfolgen.





Zusätzlich existiert ein kostenfreies Angebot in Ingolstadt, das vom runden Tisch der Krankenkassen gefördert, durch die Selbsthilfekontaktstelle des Gesundheitsamtes Ingolstadt unterstützt und von Frau Habermaier und mir rein ehrenamtlich geleitet wird: 
 
Selbsthilfegruppe Autismus Ingolstadt

Tanja Habermaier und ich leiten seit Winter 2013 gemeinsam die Selbsthilfegruppe Autismus Ingolstadt (in rein ehrenamtlicher Tätigkeit!). Da das Leben mit einem autistischen Kind, egal welchen Alters, nicht immer einfach ist und oft das Unver-ständnis der Gesellschaft die Eltern zusätzlich belastet, bietet die SHG Autismus die Möglichkeit zum Autausch und zur gegenseitigen Unterstützung. 
Selbstverständlich sind auch erwachsene Autisten, Lehrer, Erzieher und sonstige interessierte Mitmenschen herzlich willkommen. 

Wir treffen uns monatlich am 2ten Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr im Raum B1, Bürgerhaus Alte Post, Kreuzstrasse in Ingolstadt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie können sich auf der Homepage der Gruppe jedoch informieren, ob gerade ein interessanter Vortrag am Gruppenabend stattfindet bzw. ob ein Workshop (kostenpflichtig mit Anmeldung) in nächster Zeit angeboten wird.

Die Gespräche in der Selbsthilfegruppe unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht!

Ansprechpartner:
Tanja Habermaier, Telefon 09442/9919242, autismus.shg.ingolstadt@gmx.de
Bärbel Heiland,      Telefon 08454/914164,    autismus.shg.ingolstadt@gmx.de 
                                                              
Beachten Sie bitte auch die Homepage der Selbsthilfegruppe:
autismus-shg-ingolstadt.jimdo.com


Öffentlichkeitsarbeit:

Wir werden auch im Juli 2019 wieder von 9.00 bis 15.00 Uhr mit einem eigenen Stand am Gesundheitstag Ingolstadt, der in der Fussgängerzone stattfindet, teilnehmen.

Es werden im Rahmen der Selbsthilfegruppe regelmäßig Vorträge oder/und Workshops organisiert. Diese finden Sie bei Interesse auf der oben genannten Homepage.
Meist gibt es jährlich einen Ausflug bzw. eine Wanderung mit den Teilnehmern der Selbsthilfegruppe Autismus und deren Angehörigen und Kindern (Ziel und Datum werden auf der Homepage genannt bzw. rechtzeitig per Rundmail bekannt gegeben). Sie können diese Informationen  auch gerne telefonisch bei mir erfragen unter 08454/914164.

Um die Situation von autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern nehmen Frau Habermaier und ich regelmäßig an Vernetzungstreffen zu Autismus sowie Arbeitskreisen von Fachstellen teil.


Hinweis in eigener Sache:
Für die Inhalte der Homepage der Selbsthilfegruppe und den dort genannten Links/Verlinkungen übernehme ich keinerlei Haftung und Verantwortung! 


























 
 

 
 
 
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